Liechtenstein: Stempel im Ostblock-Stil

Warum mühsam die losen ATM mit der Hand stempeln, wenn man die Stempel auch aufdrucken kann ? Die Sammler merken es ja nicht und Briefmarken-Raubritterstaaten wie die DDR, Ungarn, usw. haben es früher ja auch so gemacht ...

Die Versandstelle hat die gestempelten ATM-Serien der aktuellen Automatenmarken Nr. 12-23 Die Post im Dorf (lose mit dem Ersttags-Sonderstempel vom 2. Juni 2003) nicht etwa von Hand gestempelt, sondern mit einem im Buchdruck (Flexodruck) aufgedruckten Stempel ausgeliefert. Der Ersttagsstempel wurde beim Druck der ATM-Vordrucke in der Druckerei auf einem Teil der Rollen gleich zusätzlich aufgedruckt!

Ganze 240'000 Vordrucke (20'000 pro Motiv) erhielten im voraus den zusätzlichen Aufdruck des Ersttagsstempels. Mit Stempel hat diese Aktion aus meiner Sicht nichts mehr zu tun. Zum grossen Glück haben wir unsere ATM nicht bei der Versandstelle bestellt (siehe Artikel im Archiv 2003), sondern an den Automaten gezogen und stempeln lassen!

Die Post musste so die ATM mit der Hand stempeln und nicht einfach mit Stempelaufdruck bedruckte Papierrollen durch den Printer lassen. Wir raten auch Ihnen, in Zukunft in Vaduz die ATM nicht in der Standardwertstufe, aber direkt am Automaten zu ziehen. Diese ATM müssen mit der Hand abgestempelt werden, wie es sich gehört!

Die Auflagen der aktuellen ATM in Liechtenstein: 1'560'000 Vordrucke (130'000 pro Motiv), zusätzlich 240'000 Vordrucke (20'000 pro Motiv) mit dem Stempelaufdruck; Daten aus dem neuen MICHEL Automatenmarken Spezialkatalog 2004 Ganze Welt auf Seite 307 !

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