Schweiz: Versuchsgeräte bpa
Während bei uns die PIAs getestet werden, läuft zurzeit in der Schweiz ein
ähnlicher Versuch unter der Bezeichnung bpa. Die Abkürzung bpa steht für (automatische)
Brief- und Paketannahmestelle. Dieses neuste Selbstbedienungsgerät des Herstellers Frama
erlaubt es dem Postkunden, Briefsendungen Inland/Ausland sowie Paketsendungen Inland
aufzugeben. Spezielle Versendungsformen wie Eilsendung oder Einschreiben sind nicht
möglich. Das ganze Programm ist in den vier Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch
und Englisch abrufbar. Nach der Wahl "Tarif bestimmen" berechnet der Automat
über die integrierte Gewicht-/Formatbestimmung innert 40 Sekunden das korrekte Porto.
Nach Rückgabe der Sendung und anschliessender Bezahlung des Betrages (Münzen oder
CASH-Card) wird eine Automatenmarke der Ausgabe Jahreszeiten (MiNr. 7-10) ausgedruckt. Mit
der Wahl "Tarif bekannt" können auch beliebige Briefmarkenwerte direkt gekauft
werden.
Der Programmsatz 70/90/110/180/350 Rp. wird im MICHEL-ATM-Katalog erfasst. Erstmals gibt
es jetzt in der Schweiz ATM mit Quittungen. Sie werden vom neuen Gerät in vier Sprachen
abgegeben. Die Standorte stehen als V1-V4 (Versuchsgeräte) auf der jeweiligen Quittung.
Die Schweizer Post hat vier solcher Testgeräte aufgestellt. Bereits jetzt laufen die
neuen Prototypen nahezu störungsfrei und begeistern die Postkunden durch klaren Aufbau
und Programmablauf. Der Versuch wird aber sicher einige Monate dauern. Hier die Standorte:
3000 Bern 1 Schanzenpost (V1, Ersttag 19.5.1998), 1200 Genève 2 Cornavin (V2, 26.5.),
2300 La Chaux-de-Fonds 1 (V3, 28.5.) und 6300 Zug 1 (V4, 30.5.).
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