Die neue Technik überzeugt !
Ein neuentwickelter Aufsatz auf den Drucker ermöglicht es, diese Bildermarken
auszudrucken. Kernstück dieser Erfindung ist eine Fotozelle, welche die Justierung und
den Schnitt der schönen Briefmarken steuert. Auf allen Marken des neuen Systems ist auf
der linken Bildseite eine auffällige Markierung zu erkennen. Der Drucker transportiert
das Papier weiter bis die Fotozelle die graue Markierung erkennt. Das Papier ist jetzt
für den Werteindruck genau justiert. Nach dem Druck wird das Papier bis zur nächsten
Kennung vorgeschoben und abgeschnitten. Auf der rechten Seite fallen seltsame Striche auf,
die zur Steuerung der Briefverarbeitungsanlagen in den Sortierzentren dienen. Computer
können die Werte der aufgeklebten ATM erkennen, zusammenzählen und somit überprüfen,
ob ein Brief genügend frankiert ist ! Weitere Änderungen: Der Werteindruck erfolgt neu
in schwarzer Farbe. Es wird nur noch der Markenwert eingedruckt; die Landesbezeichnung ist
wie bei allen Briefmarken auf dem Papier vorgedruckt. Mit einem Format von 40 x 29 mm sind
sie auch drei Millimeter weniger hoch als ihre Vorgänger.
Die komplette Briefmarke ohne Wertaufdruck wird ab jetzt wie die Bogenmarken in grossen
Briefmarkendruckereien gedruckt. Die Firma Hélio Courvoisier in La Chaux-de-Fonds druckte
diese Ausgabe. Durch den variablen Werteindruck erhalten die Automatenmarken sogar einen
wesentlichen Vorteil gegenüber den Marken mit festen Wertstufen. Bei Portoerhöhungen
müssen keine neuen Marken herausgegeben werden. Wie oben erwähnt, sind in den
Sortierzentren Computeranlagen installiert worden, welche das Porto kontrollieren. Mit der
Markierung rechts wird dem System angezeigt, dass jetzt eine Briefmarke mit einem
variablen Wertaufdruck kommt. Es können sogar mehrere Automatenmarken auf einem
Briefumschlag problemlos verarbeitet und deren Werte zusammengezählt werden.
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