Liechtenstein: Ersttag am 4. Dezember 1995

Neue Informationen zu den ersten Automaten-Briefmarken: Ersttag wird definitiv der 4. Dezember 1995 sein. Bei allen 12 Postämtern des Landes wird am Ersttag ein Frama-Drucker installiert. Die Automaten der neuen Generation geben alle Werte von 10 Rp. - Fr. 99.90 in Stufen von 10 Rp. ab. Die Versandstelle der Post liefert keinen amtlichen Satz, sondern von allen elf Briefmarken (Gemeindewappen) die Portostufe 60 Rp. (B-Post Liechtenstein und Schweiz) postfrisch und gestempelt. Ebenfalls im Angebot sind elf amtliche Ersttagsbriefe mit der farbigen Abbildung jeder Gemeinde. Da es keinen amtlichen Satz von der Versandstelle gibt, umfasst der Satz gemäss MICHEL-Schema die vier Portowerte 60/80/100/180 Rp. Dieser Satz wird auch in den Katalogen erfasst.

Zwischen Liechtenstein und der Schweiz bestehen seit vielen Jahren sehr enge Beziehungen. Seit dem 1. Februar 1921 werden im Fürstentum Liechtenstein die Postgebühren und das Postgesetz der Schweiz angewendet. Die Schweiz hat damals praktisch die Ausführung des Postwesens im Fürstentum übernommen. Dieser Vertrag gilt bis heute. Die Schweiz gilt als Postinland. Auch im Zoll- und Währungsbereich (die Währung ist der Schweizer Franken) gelten die beiden Länder als ein Gebiet ohne Landesgrenzen. Die Post untersteht der Kreispostdirektion St.Gallen.

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